Diamant, unsere schleifmittel

Der Begriff Diamant enstammt dem altgriechischen Wort Adamas, das “Unbezähmbare, “Unbesiegbare” In der Tat ist Diamant das härteste bekannte Mineral und im antiken Griechenland  gab es kein anderes Material das in der Lage war es zu ritzen oder zu kerben. Die Römer verwendeten den Begriff Adamas für Stahl, das härteste bekannte Metall .

Es ist einer der merkwürdiger Zufälle der gleichen  Bedeutung eines Wortes bei einem zeitlichen Abstand von nahezu zweitausend Jahren.

diamante

von links synthetischen Diamanten – CBN

Der Grund der extremen Härte des Diamanten liegt in seiner kompakten, kubischen Kristallstruktur, die sich wiederum aus den starken Bindungskräften der tetraedrisch angeordneten Kohlenstoffatome ergibt.
Diese kristalline Form des Kohlenstoffs entstand im vulkanischen Erdinneren bei extremen Drücken und Temperaturen in Vulkanschloten und wurde über diese an die Erdoberfläche transportiert. Deshalb haben Diamantminen typischerweise eine kaminartige Struktur.

Seit mehr als einem Jahrhundert hat der Mensch versucht die Bedingungen der Natur nachzubilden und künstliche Diamanten herzustellen.
Im Jahre 1941 begann General Electric sein Projekt zur Diamantsynthese. Idee war aus Graphit, einer anderen hexagonalen Form von Kohlenstoff, unter den Bedingungen des Erdinneren d.h. hohe Temperatur von 2 bis 3000 °C und Drücken von 50 bis 100 Tsd. bar bei Hinzufügung von Nickel, Eisen und Kobalt, Diamant zu synthetisieren.
Im Jahre 1955 gelang es GE erstmals erfolgreich künstlichen Diamanten herzustellen, der 3 Jahre später im Jahre 1958 bereits am Markt verfügbar war.
Kurioserweise ist Kohlenstoff in Form von Graphit stabiler als Diamant, so ist das bekannte “Diamonds are forever” eigentlich physikalisch gesehen falsch, denn in ein paar Millionen Jahren wird Diamant zu Graphit.

Diamant wird seit den 50´er Jahren erfolgreich zur Schleifbearbeitung von Hartmetall ein-gesetzt. Anwendungsgrenzen gibt es nur im Übergangsbereich von den nichtmetallischen Werkstoffen zu den kohlenstoffaffinen Eisenwerkstoffen, die den Diamanten chemisch angreifen. General Electric gelang es wiederum diese Anwendungslücke zu schließen und einen neuen Hartstoff zu synthetisieren, das Borazon oder auch CBN genannt.
Unter ähnlichen Prozessbedingungen wurden unter Verzicht von Kohlenstoff mithilfe von Bor und Stickstoff Kristalle synthetisiert, die zwar nur halb so hart wie Diamant sind aber immer noch die doppelte Härte der bis dahin üblichen Schleifmittel Aluminiumoxid und Siliziumkarbid hatten. Aus diesem Grund werden Diamant und das kubisch kristalline Bornitrid (CBN) als Superschleifmittel bezeichnet, um sie gegen die konventionellen Schleifmittel Aluminiumoxid und Siliziumkarbid abzugrenzen.
Neben den Einkristallen Diamant und Bornitrid gelang es auch nach 1970 mit dem Detonationsverfahren (Erzeugung von hohen Drücken und Temperaturen) polykristalline Werkstoffe aus den beiden Kristallformen zu erzeugen. Diese Werkstoffe, die aus mikroskopisch kleinen Kristalliten bestehen, werden auf einen Trägerkörper aus Hartmetall gesintert und in der Industrie zum Beispiel als Wendeschneidplatten zur Hartbearbeitung verwendet.
CAFRO war schon immer ein Pionier im Bereich Diamant- und CBN-Schleifscheiben, Werkzeugindustrie sowie Herstellung natürlicher Diamant-Schleifscheiben – und das, noch bevor synthetische Diamanten zur Verfügung standen. Wir gehörten zu den ersten Anwendern synthetischer Diamanten und später CBN, und waren sind der erste Hersteller in Italien für CBN-Scheiben aus polykristallinen Diamanten.
Unsere seitdem gewonnene Erfahrung macht CAFRO heute zu einem Synonym mit Diamanten für viele unserer Kunden: hohe Qualität, starke Bindung zu unseren Kunden, Klarheit und Festigkeit sind unsere grundlegenden Merkmale. Von unseren ersten Schritten im Bereich Schleifmittel an.

VERTRIEBSNETZ

Filter nach Alles | Rest der Welt | Italien | Europa
Legende: Handelsvertretungen | Produktionsstandort | MIRKA Ltd.
 
sit nec elementum mattis quis eget ante. Donec eleifend felis